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Germanen
Aus der bronzezeitlichen Urnenfelderkultur ententwickelte sich über die Hallstattkultur das Volk der Germanen. Je nach Wohnsitz werden die Germanen in Ost,- West,-Nord- oder Südgermanen eingeteilt. Das Ursprungsgebiet der Germanen reichte von dem heutigen Norddeutschland bis nach Skandinavien. 325 v.u.Z. werden die Germanen das erste mal von Pytheas erwähnt; er berichtete von einem Volksstamm namens Teutonen in der Nähe der Nordsee. Die Germanen bestnden aus einzelnen Stämmen wie den Ezruskern, Sachsen, Franken, Bajuwaren, Thüringern u.s.w.
Um 123 v.u.Z. ziehen die Kimbern und Teutonen, sie zählen zu den Westgermanen, aus ihrer Heimat Jütland nach Italien. Bei Aquae Sextiae wurden die Teutonen um 102 v.u.Z. und um 101 v.u.Z. die Kimbern auf den raudischen Feldern
von Gaius Marius vernichtend geschlagen. In dem folgenden Jahrhundert versuchte Rom durch seine Expansionspolitik das Land der Germanen zu erobern. In Norddeutschland wurden dann die Römer , geführt durch den Feldherrn Varus, um 9 n.u.Z. von den Germanen bei der Schlacht am Teutoburger Wald vernichtend geschlagen. Das Schlachtfeld liegt in der Nähe von Kalkriese bei Osnabrück. Zwischen 375 und ca. 580 n.u.Z., bekannt unter dem Namen Völkerwanderung, zogen die Germanen von ihren angestammten Plätzen ruhelos durch Europa und sorgten so zusammen mit den Hunnen für eine grundlegende Änderung der bisherigen Ordnung im antiken Europa.

Der Stamm der Franken erlangte unter dem Adelsgeschlecht der Merowinger langsam die Vorherschaft in Europa. Diese Zeit wurde entsprechend nach dem Adelsgeschlecht die Merowingerzeit genannt.  Die Merowinger führten in Zusammenarbeit mit der Kirche ein feudalistische Herrschaftssytem ein.  Nach und nach eroberten die Merowinger, gefolgt von dem Adelsgeschlecht der Karolinger große Teile Europas.
Im 9. bis 11. Jahrhundert wurden die Nordgemanen unter dem Namen Wikinger berühmt berüchtigt.


Zuordnung von Funden:

Häufig werden Funde durch die vergleichende Wissenschaft bestimmt.
Bei der Zuordnung von Funden zu einem gewissen Volk oder einer gewissen Zeit treten häufig Schwierigkeiten auf, da zum einen Vergleichsfunde fehlen und/oder die Vergleichsfunde von der Nordsee bis zum Mittelmeer verstreut sind.
Dieses kommt durch den schon damaligen existierenden Handel z.B. zwischen Kelten, Germanen und Römern.
Auch wurden schon damals gefällige Formen von den Nachbarvölkern gerne kopiert. Besonders im Grenzland zwischen 2 Völkern ist häufig ein fließender Übergang der ansonsten unterschiedlichen Kulturen zu beobachten.

Zeittafel der Germanen:

Hallstatt - Zeit
La Tene - Zeit
ältere Kaiserzeit 0 - 200 n.u.Z.
jüngere Kaiserzeit
200 - 375 n.u.Z.
Völkerwanderungszeit 375 - 580 n.u.Z.
Merowingerzeit 580 - 751 n.u.Z.
Karolngerzeit 751 - 919 n.u.Z.
Ottonische Zeit ab 919 n.u.Z.





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