Valkürendarstellung
nach einem Fund aus Schweden.
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Laut der nordischen Mythologie reisen die
Valküren zu den
Schlachtfeldern der Menschen und bringen die toten Krieger nach Asgard,
der Welt der Götter. Dort bezieht die eine Hälfte Quartier in
Odins
Walhall, die andere Hälfte wird bei Freia in Folkwang
untergebracht.
Die Krieger trainieren tagtäglich um in der entscheidenden
Schlacht von
Ragnarök die Götter und Asgard zu verteidigen.
Freya
ist die Göttin der Liebe und des Überflusses, der
Fruchtbarkeit und des
Frühlings. Sie stammt wie ihr Bruder/Geliebter dem Stamm der Vanen
an.
Ihre Attribute sind der von Katzen gezogene Wagen und der goldborstige
Eber Hildiswin (Kampfschwein).
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Freyr ist der Gott der Liebe und des
Überflusses, der Fruchtbarkeit und
des Frühlings. Er stammt wie seine Schwester/Geliebte dem Stamm
der
Vanen an. Sein Attribut ist der goldborstige Eber Gullinborsti (der
Goldborstige).
Odinsstatuette,
das Original stammt aus Schweden, das Sonnenrad, Schwert und die Raben
sind *moderne Zugaben*.
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Odin, auch Wotan genannt, ist der oberste Gott
der Nordischen
Mythologie. Er ist Stammvater der Asen (=nordische Götter), sein
Beiname Allvater bezeichnet ihn als Herrn der gesamten Welt (im
Gegensatz zu Thor, seinem Sohn=> Herr und Beschützer der
Menschen).
Seine Attribute sind der Speer Gungnir, der
nie sein Ziel
verfehlt, die Wölfe Geri und Freki (der Gierige und der
Gefräßige), die
Raben Hugin und Munin (der Gedanke) sowie das achtbeinige Roß
Sleipnir.
Matronendarstellung
aus dem 2. Jahrhundert n.u.Z., signiert vom Kölner Töpfer
Fabricius.
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Die Matronen Matronae, Matres oder Matrae (=
Mütter) genannt, sind
Muttergottheiten, deren Kult sich offenbar im 1. Jhdt n.u.Z.
entwickelte; zumindest wird die älteste der bis jetzt gefundenen
(es
sind mittlerweile über 1000) Inschriften wird auf 70 und 89 n.u.Z
datiert. Im 3. Jhdt nimmt der Kult stark zu um dann im 5. Jhdt.
abzuebben.
Bis heute sind über 1100 Matronennamen
und Beinamen bekannt, etwa die
Hälfte davon findet sich in germanischen Inschriften. Verbreitet
durch
die Völkerwanderung und römische Legionäre ist der
Matronenkult
trotzdem nichts ausschließlich germanisches - er ist im gesamten
keltischen Bereich vertreten, wobei sich die bisher entdeckten
Denkmäler auf römischem Kolonialgebiet befinden. Dargestellt
werden die
Matronae meist zu dritt, oft in der Festgewandung des jeweiligen
Gebietes. Sie sind mit Fruchtkörben, Zeptern und Ähren
ausgestattet
oder tragen Kinder, Füllhörner und Windeln in ihren
Händen.
Die Matronen tragen Aspekte der Disen und
Nornen, vielleicht ist das
der Grund warum der "Mütterkult" im inneren Germanien nicht
Fuß fassen
konnte. Tatsächlich lassen Darstellungen von Opferszenen mit
reifen
Ähren und Obst (neben Weihrauch, Schwein, Fisch, Obst und
Pflanzen) auf
ein Opferfest im Herbst schließen, was einen Vergleich zu den
Disenopfern (vgl. Erntedank) zuläßt.
Man bat die Matronae um Schutz, um
Fruchtbarkeit, um Beistand zur
Geburt. Daneben hatten Sie aber auch ihren Platz unter den
Kriegsgöttinnen, vergleichbar den oben erwähnten Nornen oder
aber auch
den Walküren. Bis heute sind sie, auch einzeln, Bestandteil vieler
Volkssagen, nicht nur im Rheinland.