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Ninja – der Unsichtbare:
Erst seit dem 12. – 15. Jahrhundert werden in japanischen Aufzeichnungen Ninja erwähnt. Sie wurden für Sabotageakte, Spionage, Attentate und als Söldner eingesetzt. In der heutigen Zeit wäre ihre Aufgabe ähnlich mit denen der Agenten und Spione. In speziellen Ninjutsu-Schulen (Ninjutsu = die Kunst des stillen Weges) wurden Ninja in verschiedendsten Kampftechniken unterrichtet. Wie die Samurai besaßen auch Ninja einen Verhaltenskodex – so durfte z. B. ohne zwingenden Grund niemand getötet werden – er widersprach aber in wesentlichen Punkten dem der Samurai. Obwohl die Ninja bei den Samurai schlecht angesehen waren beauftragten Samurai für ihre Zwecke Ninja. Eine der bevorzugten Waffen der Ninja war das einschneidige Schwert Ninja-To oder auch Schwert der Dunkelheit. Die Klinge war im Gesatz zum Katana gerade und wies eine Länge zwischen der des Katanas und der des Wakizashis auf. Das zumeist auf dem Rücken getragene Schwert und auch die Scheide wurden als Werkzeug genutzt. Die Tsuba war quadratisch und diente z. B. als Fußstütze beim Klettern (2,3).

* Buddhismus: Buddha (der Erleuchtete) gründete diese Weltanschauungsreligion im 5. Jahrhundert v. u. Z. in Indien. Diese undogmatische Lehre beschreibt, daß Leben und Leid untrennbar zusammengehören und versucht einen Weg zu vermitteln, um die Erkenntnis der Natur des eigenen Geistes und der Natur der Dinge zu erlangen.
* Shintoismus: Weg der Götter – polytheistischer Glaube an die einheimischen Götter Japans.
* Zen-Buddhismus: Eine Schule (Ausprägungsform/Sichtweise) des Buddhismus.

Literatur:
(1) Icke-Schwalbe, Lydia: Das Schwert des Samurai. Brandenburgisches Verlagshaus (1977)
(2) Turnbull, Stephen; Reynolds, Wayne: Ninja und japanische Kampfmönche. Brandenburgisches Verlagshaus (2003)
(3) Hailwax, Heinz Georg: Ninja-Japans unehrenhafte Samurai. Schweizer Waffenmagazin 9/86 (1986)